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	<title>Flux&#38;Weg</title>
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	<description>Individuelle Trips mit FluxFM</description>
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		<title>Asiatischer Sommerkochkurs &#8211; exotische Speisen und fremde Gesichter</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Jul 2012 07:09:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Luise</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berlin für Erlebnishungrige]]></category>

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		<description><![CDATA[Kreuzberg, Donnerstagabend: Es ist Yis erster Kochkurs, doch sie scheint den Geschmack der Leute getroffen zu haben. Asiatische Spezialitäten stehen auf dem Menü.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Berlin, Kreuzberg. Donnerstagabend. &#8220;Es sind mehr Leute gekommen, als ich erwartet habe&#8221; erklärt Yi. Und tatsächlich die lange Tafel ist vollbesetzt. Es ist Yi&#8217;s erster Kochkurs, doch sie scheint den Geschmack der Leute getroffen zu haben. Asiatische Spezialitäten stehen auf dem Menü.</em></p>
<p><img class="alignnone size-medium wp-image-3365" title="fluxundweg_asiancooking_1000" src="http://www.fluxundweg.de/wp-content/uploads/2012/07/fluxundweg_asiancooking_1000-600x398.jpg" alt="" width="600" height="398" /></p>
<h2>Exotische Gerichte und fremde Gesichter</h2>
<p>Bevor es ans Kochen geht, stellt sich jeder vor. Denn wieder einmal sind Luise und ich auf der Suche nach Neuem, unter lauter Fremden gelandet. Elf junge Leute zwischen 20 und Mitte 30 sitzen um den Tisch: Abby und ihre Freundin aus den USA, Mara aus Italien, Sebastian aus Bayern, Didier aus Frankreich und ein paar waschechte Berliner. Unsere Gastgeberin Yi kommt aus Australien und hat chinesisch/ koreanische Wurzeln. Eigentlich arbeitet sie in Start-up Bereich, doch kochen ist ihre Leidenschaft die sie gerne mit anderen teilt.</p>
<p>&#8220;Chop, chop! Wer schneidet die Gurken?&#8221; Ich opfere mich und entkomme somit dem Knoblauch und Chili hacken. Als Vorspeise gibt es vietnamesische Sommerrollen. Für ungeübte Hände nicht so einfach und wir kommen nur langsam voran, doch so haben wir Zeit die internationale Runde näher kennenzulernen.</p>
<p><img class="alignnone size-medium wp-image-3363" title="fluxundweg_asiancooking_1000-8" src="http://www.fluxundweg.de/wp-content/uploads/2012/07/fluxundweg_asiancooking_1000-8-600x398.jpg" alt="" width="600" height="398" /></p>
<h2>Ran an die Chopsticks</h2>
<p>Der Hauptgang führt uns weiter nord-östlich &#8211; es gibt taiwanesische Nudeln in scharfer Erdnusssoße. Ähnlich wie bei den Sommerrollen hat Yi auch bei diesem Gang darauf geachtet, dass jeder die Rezepte lernt und sich beteiligen kann. Wir rühren jeder unsere eigene Erdnusssoße an.<br />
Ich bin überrascht, wie schnell und unkompliziert die Rezepte sind. Zehn Minuten später stehen die Erdnussnudeln vor mir. Da ich kein Liebhaber von Erdnüssen bin, trifft es nicht meinen Geschmack, aber dem Rest der Tafelrunde scheint es zu schmecken.</p>
<p><img class="alignnone size-medium wp-image-3364" title="fluxundweg_asiancooking_1000-9" src="http://www.fluxundweg.de/wp-content/uploads/2012/07/fluxundweg_asiancooking_1000-9-600x398.jpg" alt="" width="600" height="398" /></p>
<h2>Ananas trifft auf Fischsoße</h2>
<p>Thailändischer Obstsalat krönt das drei Gänge Menu. Es ist ein uerwartetes Geschmackserlebnis &#8211; Ananas und Jackfrucht sind die Grundlage. Dazu gibt es drei Dips &#8211; für die Langweiler: Zucker und Chili, für die Mutigen: Zucker, Chili und Salz, für die Waghalsigen: Zucker, Salz, Chili und Fischsoße.</p>
<p>Satt und zufrieden machen wir uns auf den Nachhauseweg. Wir haben neue Leute kennengelernt, etwas gelernt und wunderbar gegessen. Das ist mehr als ich an einem Donnerstagabend normalerweise behaupten kann.</p>
<p><img class="alignnone size-medium wp-image-3359" title="fluxundweg_asiancooking_1000-4" src="http://www.fluxundweg.de/wp-content/uploads/2012/07/fluxundweg_asiancooking_1000-4-600x398.jpg" alt="" width="600" height="398" /></p>
<h2>Infos zu Asian 3-course Summer Cooking Class</h2>
<p>Der Kurs ist buchbar über <a href="https://gidsy.com/activities/berlin/10068/asian-3-course-summer-cooking-class" title="Asian cooking class"  target="_blank">gidsy.com</a></p>
<p>Kosten: 11 Euro pro Person<br />
Dauer: 2-3 Stunden<br />
Teilnehmer: 2 &#8211; 8<br />
Der nächste Kochkurs findet am 11. August statt.</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Startup Tour &#8211; eine Führung durch Berlins innovativste Unternehmen</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Jul 2012 07:04:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Luise</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berlin für Erlebnishungrige]]></category>

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		<description><![CDATA[Mitte, Freitagnachmittag: Vor dem St. Oberholz versammelt sich ein Grüppchen von 20 Leuten, unter ihnen viele kreative Köpfe, die einen Weg suchen, ihre Ideen zu verwirklichen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Berlin- Mitte, Freitagnachmittag. Vor dem St. Oberholz versammelt sich ein Grüppchen von 20 Leuten, unter ihnen viele kreative Köpfe, die einen Weg suchen ihre Ideen zu verwirklichen.<br />
</em></p>
<p><img class="alignnone size-medium wp-image-3375" title="OLYMPUS DIGITAL CAMERA" src="http://www.fluxundweg.de/wp-content/uploads/2012/07/Fluxundweg_startuptour_primalfitness-3-600x450.jpg" alt="" width="600" height="450" /></p>
<h2>Vom Hirngespinst zum Erfolg</h2>
<p>Luise und ich haben unsere Idee schon anfangsweise verwirklicht, trotzdem möchten wir mehr darüber erfahren, wie aus ersten Hirngespinsten erfolgreiche Unternehmen werden. Berlin ist zur Zeit in aller Munde wegen seiner florierenden Startup Szene, doch wer und was verbirgt sich hinter diesem Begriff?! Um das heruaszufinden, haben wir uns zur Startup Tour angemeldet. In den nächsten paar Stunden werden wir fünf junge Unternehmen besuchen, Fragen stellen und Ideen austauschen.</p>
<p>Unser erster Stop ist <a href="http://www.eyeem.com/" title="EyeEm"  target="_blank">EyeEm</a> &#8211; dahinter steckt die Idee einer kostenlosen Photo App, die es einem ermöglicht seine Fotos mit anderen zu teilen, die Fotos anderer zu entdecken und Gleichgesinnte zu finden. Zeitschriften, Marken, Unternehmen etc. können Fotos aus diesem Pool käuflich erwerben.</p>
<p><img class="alignnone size-medium wp-image-3384" title="OLYMPUS DIGITAL CAMERA" src="http://www.fluxundweg.de/wp-content/uploads/2012/07/Fluxundweg_startuptour_primalfitness-600x450.jpg" alt="" width="600" height="450" /></p>
<h2>Tiefe Einblicke, Bier und Fragelisten</h2>
<p>Nach einer kurzen Vorstellungsrunde geht es gleich ans Eingemachte. Vorneweg eine junge Russin. Ausgestattet mit einer Frageliste, Block und Stift prüft sie das Unternehmen und holt sich Tipps für ihre eigenen Businesspläne. Ungewöhnlich offen plaudern alle Seiten von ihren Erfahrungen und geben uns tiefe Einblicke in ihre Arbeit.</p>
<p>Wir haben schon jetzt den Zeitrahmen gesprengt, im Laufschritt geht es weiter zu tweek und dann zu <a href="http://www.6wunderkinder.com/" title="6Wunderkinder"  target="_blank">6Wunderkinder</a>. Der Tag ist vorangeschritten und statt Kaffee wird uns mittlerweile Bier angeboten. Mir dröhnt der Kopf von so viel neuem Input, doch die Erfindung von 6Wunderkinder gefällt mir. Mit Wunderkit haben sie ein Projektmanagementtool geschaffen, dass die sozialen Netzwerke mit einbindet.</p>
<p>Noch zwei weitere Start ups stehen auf dem Programm, doch Luise und ich brechen ab. Für heute haben wir genug kreativen Input und Anregungen bekommen.</p>
<p><img class="alignnone size-medium wp-image-3380" title="OLYMPUS DIGITAL CAMERA" src="http://www.fluxundweg.de/wp-content/uploads/2012/07/Fluxundweg_startuptour_primalfitness-8-600x450.jpg" alt="" width="600" height="450" /></p>
<h2>Infos zur Start-up Tour:</h2>
<p>Start up Tour Berlin: buchbar über <a href="https://gidsy.com/activities/berlin/4641/f6tourjuly" title="Start up Tour"  target="_blank">Gidsy.com</a></p>
<p>Kosten: 30 Euro pro Person<br />
Dauer: 6 Stunden<br />
Teilnehmer: 10-25</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Berlin Pop Choir &#8211; tralalalala</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Jul 2012 08:05:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Luise</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berlin für Erlebnishungrige]]></category>

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		<description><![CDATA[Jeden Dienstagabend treffen sich in der Monster Karaoke Bar Singwütige, die unter Anleitung Liebespoplieder einstudieren.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-medium wp-image-3237" title="gidsy_fluxundweg_popchoir_1200-3" src="http://www.fluxundweg.de/wp-content/uploads/2012/07/gidsy_fluxundweg_popchoir_1200-3-600x398.jpg" alt="" width="600" height="398" /></p>
<p><em>Berlin, Friedrichshain. Dienstagabend. Die Diskokugel dreht sich langsam und lässt silberne Reflexe über die Gesichter einer Gruppe von Erwachsenen tanzen, die im Kreis stehen und schnaubende Geräusche von sich geben. </em></p>
<h2>Gesichtsgymnastik in der Monster Karaoke</h2>
<p>In der Mitte des Kreises steht Lyndsey mit ihrer Gitarre. Fröhlich und voller Elan dirigiert sie uns vom Schnauben, zum Summen, zum Trällern. Luise und ich sind im Berliner Pop Choir gelandet. Jeden Dienstagabend treffen sich in der Monster Karaoke Bar Singwütige, die unter Lyndseys Anleitung Liebespoplieder einstudieren.</p>
<p>Wir befinden uns noch in der Einstimmphase. Bevor es richtig losgeht, müssen erst mal sämltliche Gesischtsmuskeln gelockert werden. Tatsächlich merke ich, wie ich mich langsam entspanne und gute Laune in mir hochkriecht.</p>
<p>&#8220;Now, get together in groups: Soprano, Alto and Tenor.&#8221; Ich bin unschlüssig, was bin ich denn nun? &#8220;I think you got a high voice, join the sopranos&#8221;. Lyndsey nimmt mir die Entscheidung ab.</p>
<h2>Musikalische Gleichberechtigung aus England</h2>
<p>In England hat fast jedes Dorf einen Chor. Die sogenannten Community Chors zeichnen sich dadurch aus, dass jeder mitmachen darf, egal ob er singen kann oder nicht. Auch muss man sich nicht gleich für einen bestimmten Zeitraum verpflichten. Jeder nimmt teil wie er kann und möchte. Dieses Prinzip hat Lyndsey aus ihrer Heimat mitgebracht und den ersten Community Chors Berlin gegründet.</p>
<p>Ihre Idee kommt an, ca. 40 Männer und Frauen singen mit uns an diesem Dienstagabend und weil der Andrang so groß ist, gibt es noch eine zweite Gruppe die sich am Mittwoch trifft.</p>
<p><img class="alignnone size-medium wp-image-3239" title="OLYMPUS DIGITAL CAMERA" src="http://www.fluxundweg.de/wp-content/uploads/2012/07/gidsy_fluxundweg_popchoir_1200-5-600x450.jpg" alt="" width="600" height="450" /></p>
<h2>Lady Gaga statt Yoga</h2>
<p>Dann geht es los, Bad Romance von Lady Gaga ist das erste Lied. Wir wurden unterteilt in drei Stimmen, Hintergrundmusik gibt es keine, nur Lyndsey und ihre Gitarre. Mal singt sie bei den Tenören mit, mal bei uns, mal bei den Alt-Stimmen.</p>
<p>Ob Lyndseys Aussage stimmt, dass jeder singen kann weiß ich nicht. Manche Töne scheinen für mich unerreichbar. Damit, dass man nicht schlecht gelaunt sein kann während man singt, hat Lyndsey jedoch recht. Anders als beim Yoga muss ich mir nicht Mühe geben Alltag und Stress aus meinen Gedanken zu verbannen. Die nächsten 1 1/2 Stunden hat nur Musik Platz in meinem Kopf.</p>
<p>Plötzlich und viel zu schnell ist alles vorbei. Leise vor uns hinträllernd machen Luise und ich uns auf dem Weg zum Drive Now Auto. Blitze zucken, der nächste Regenguß steht bevor, aber auch das kann uns nicht die Laune verderben. Wenn es diesen Sommer schon keine Sonne gibt, dann ab heute wenigstens mehr Musik in meinem Leben.</p>
<h2>Infos zu Love singing with the Berlin Pop Choir:</h2>
<p>Der Kurs ist buchbar über <a href="https://gidsy.com/activities/berlin/6471/love-singing-with-the-berlin-pop-choir" title="Berlin Pop Choir"  target="_blank">gidsy.com</a></p>
<p>Kosten: 7 Euro pro Person<br />
Dauer: ca. 1,5 Stunden<br />
Teilnehmer: min. 1 – max. 50<br />
Findet jeden Dienstag statt&#8230;alles weitere auf <a href="http://www.berlinpopchoir.de/" title="Berlin Pop Choir"  target="_blank">berlinpopchoir.de.</a></p>
<h2>Bei FluxFM im Studio</h2>
<p><iframe width="100%" height="166" scrolling="no" frameborder="no" src="http://w.soundcloud.com/player/?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F53375973&#038;show_artwork=true"></iframe></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Sightseeing Flug &#8211; Kurzurlaub über Berlin</title>
		<link>http://www.fluxundweg.de/trips/kurzreisen/berlin-fuer-erlebnishungrige/sightseeing-flug-kurzurlaub-uber-berlin/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=sightseeing-flug-kurzurlaub-uber-berlin</link>
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		<pubDate>Thu, 19 Jul 2012 08:05:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Luise</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berlin für Erlebnishungrige]]></category>

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		<description><![CDATA[Manchmal muss man abhauen, seine Perspektive wechseln oder Distanz gewinnen, um die Stadt wieder neu schätzen zu können. Oder alles drei auf einmal.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><a href="http://www.fluxundweg.de/wp-content/uploads/2012/07/fluxundweg_cessna_1000-17.jpg" ><img title="" src="http://www.fluxundweg.de/wp-content/uploads/2012/07/fluxundweg_cessna_1000-17-600x400.jpg" alt="cessna, gidsy, berlin" width="600" height="400" /></a></em></p>
<p><em>Berlin, Kreuzberg. An der Ecke hängen ein paar Drogendealer ab, an der Ampel brüllt ein Radfahrer einen Taxifahrer an und vor uns schiebt sich eine Gruppe partywütiger Touristen Richtung Oranienstraße. Wir stehen am Kottbusser Tor und beobachten den alltäglichen Wahnsinn. Über uns zieht sich der Himmel zusammen, bevor uns der tägliche Weltuntergang erwischt hüpfen wir schnell zu Manuel ins Auto.</em></p>
<p>Manchmal muss man abhauen, seine Perspektive wechseln oder Distanz gewinnen, um die Stadt wieder neu schätzen zu können. Luise und ich machen alles drei auf einmal. Zusammen mit Manuel brettern wir die Heerstraße Richtung Westen. Unser Ziel ist ein kleiner Flugplatz versteckt zwischen Maisfeldern und Kuhweiden.</p>
<p><a href="http://www.fluxundweg.de/wp-content/uploads/2012/07/fluxundweg_cessna_1000-15.jpg" ><img class="alignnone size-medium wp-image-3260" title="OLYMPUS DIGITAL CAMERA" src="http://www.fluxundweg.de/wp-content/uploads/2012/07/fluxundweg_cessna_1000-15-600x400.jpg" alt="" width="600" height="400" /></a></p>
<p>Zu Fuss laufen wir über die Grasspiste auf die anmutige Cessna zu. Vier Leute haben in dem kleinen Flugzeug Platz. Ich krabbel nach hinten, Luise macht den Co-Piloten und Manuel übernimmt das Kommando.</p>
<p><a href="http://www.fluxundweg.de/wp-content/uploads/2012/07/fluxundweg_cessna_1000-3.jpg" ><img title="fluxundweg_cessna_1000-3" src="http://www.fluxundweg.de/wp-content/uploads/2012/07/fluxundweg_cessna_1000-3-600x398.jpg" alt="" width="600" height="398" /></a></p>
<p><a href="http://www.fluxundweg.de/wp-content/uploads/2012/07/fluxundweg_cessna_1000-4.jpg" ><img class="alignnone size-medium wp-image-3249" title="fluxundweg_cessna_1000-4" src="http://www.fluxundweg.de/wp-content/uploads/2012/07/fluxundweg_cessna_1000-4-600x398.jpg" alt="" width="600" height="398" /></a></p>
<p>Holpernd und rüttelnd düsen wir über die Piste und heben leicht wie ein Vogel ab. Die Kühe unter uns werden kleiner und schrumpfen auf undefinierbare Punkte zusammen. Schachbrettartig liegen uns die Felder und Wiesen zu Füßen. Potsdam rückt immer näher, wir erkennen Sanssouci und das Neue Palais.</p>
<p><a href="http://www.fluxundweg.de/wp-content/uploads/2012/07/fluxundweg_cessna_1000-14.jpg" ><img class="alignnone size-medium wp-image-3259" title="" src="http://www.fluxundweg.de/wp-content/uploads/2012/07/fluxundweg_cessna_1000-14-600x400.jpg" alt="cessna, gidsy, berlin" width="600" height="400" /></a></p>
<p>Nun steuern wir Richtung Tegel. Über Funk bekommen wir die Erlaubnis dem Flughafen einen besonderen Besuch abzustatten. Manuel lenkt die kleine Cessna Richtung Landebahn und wir sinken bis wir fast denn Asphalt berühren. Doch im letzten Moment reißt Manuel die Maschine wieder hoch und wir schießen in die Höhe. Mein Bauch kribbelt und Luise lacht fröhlich im Cockpit.</p>
<p>Jetzt sind wir direkt über Berlin. Das Unwetter ist vorbei und die Stadt glitzert in der Sonne. Aus der Höhe betrachtet sind Alltagsrummel und Grossstadtstress auf einmal ganz weit weg und ein kleines bisschen freue ich mich schon wieder, mich mitten rein in das Berliner Leben zu stürzen.</p>
<h2>Infos zu Flying over Berlin:</h2>
<p>Der Kurs ist buchbar über <a href="https://gidsy.com/activities/berlin/7590/60-minute-sightseeing-flight-over-berlin" title="Flying over Berlin"  target="_blank">gidsy.com</a></p>
<p>Kosten: 83 Euro pro Person<br />
Dauer: ca. 1 Stunden in der Luft plus Fahrt<br />
Teilnehmer: min/max 3</p>
<p><a href="http://www.fluxundweg.de/wp-content/uploads/2012/07/fluxundweg_cessna_1000-16.jpg" ><img class="alignnone size-medium wp-image-3261" title="OLYMPUS DIGITAL CAMERA" src="http://www.fluxundweg.de/wp-content/uploads/2012/07/fluxundweg_cessna_1000-16-600x400.jpg" alt="luise müller-hofstede, berlin, gidsy, cessna" width="600" height="400" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em><a href="http://www.fluxundweg.de/wp-content/uploads/2012/07/fluxundweg_cessna_1000-20.jpg" ><img title="" src="http://www.fluxundweg.de/wp-content/uploads/2012/07/fluxundweg_cessna_1000-20-600x400.jpg" alt="cessna, gidsy, berlin" width="600" height="400" /></a></em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.fluxundweg.de/wp-content/uploads/2012/07/fluxundweg_cessna_1000-11.jpg" ><img class="alignnone size-medium wp-image-3256" title="OLYMPUS DIGITAL CAMERA" src="http://www.fluxundweg.de/wp-content/uploads/2012/07/fluxundweg_cessna_1000-11-600x400.jpg" alt="" width="600" height="400" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.fluxundweg.de/wp-content/uploads/2012/07/fluxundweg_cessna_1000-12.jpg" ><img class="alignnone size-medium wp-image-3257" title="" src="http://www.fluxundweg.de/wp-content/uploads/2012/07/fluxundweg_cessna_1000-12-600x899.jpg" alt="cessna, gidsy, berlin, fernsehturm" width="600" height="899" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.fluxundweg.de/wp-content/uploads/2012/07/fluxundweg_cessna_1000-10.jpg" ><img class="alignnone size-medium wp-image-3255" title="" src="http://www.fluxundweg.de/wp-content/uploads/2012/07/fluxundweg_cessna_1000-10-600x400.jpg" alt="cessna, gidsy, berlin" width="600" height="400" /></a></p>
<p><a href="http://www.fluxundweg.de/wp-content/uploads/2012/07/fluxundweg_cessna_1000-8.jpg" ><img class="alignnone size-medium wp-image-3253" title="" src="http://www.fluxundweg.de/wp-content/uploads/2012/07/fluxundweg_cessna_1000-8-600x903.jpg" alt="cessna, gidsy, berlin" width="600" height="903" /></a></p>
<p><a href="http://www.fluxundweg.de/wp-content/uploads/2012/07/fluxundweg_cessna_1000-7.jpg" ><img class="alignnone size-medium wp-image-3252" title="" src="http://www.fluxundweg.de/wp-content/uploads/2012/07/fluxundweg_cessna_1000-7-600x398.jpg" alt="cessna, gidsy, berlin, tegel, txl" width="600" height="398" /></a></p>
<p><a href="http://www.fluxundweg.de/wp-content/uploads/2012/07/fluxundweg_cessna_1000-6.jpg" ><img class="alignnone size-medium wp-image-3251" title="fluxundweg_cessna_1000-6" src="http://www.fluxundweg.de/wp-content/uploads/2012/07/fluxundweg_cessna_1000-6-600x398.jpg" alt="" width="600" height="398" /></a></p>
<p><a href="http://www.fluxundweg.de/wp-content/uploads/2012/07/fluxundweg_cessna_1000-9.jpg" ><img class="alignnone size-medium wp-image-3254" title="" src="http://www.fluxundweg.de/wp-content/uploads/2012/07/fluxundweg_cessna_1000-9-600x398.jpg" alt="cessna, gidsy, berlin" width="600" height="398" /></a></p>
<h2>Bei FluxFM im Studio</h2>
<p><iframe width="100%" height="166" scrolling="no" frameborder="no" src="http://w.soundcloud.com/player/?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F53375973&#038;show_artwork=true"></iframe></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Primal Fitness Training &#8211; von der Büroschnitte zum Steinzeitmenschen</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Jul 2012 07:07:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Luise</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berlin für Erlebnishungrige]]></category>

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		<description><![CDATA[Berlin, Friedrichshain. Drei männliche Augenpaare mustern uns skeptisch auf die Frage, ob wir hier richig wären beim Primal Fitness Training. "Das seid ihr. Na dann mal rein in die Sportklamotte und ab zum aufwärmen."]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.fluxundweg.de/wp-content/uploads/2012/07/gidsy_fluxundweg_primalfitness_1200-9-600x450.jpg" alt="" title="OLYMPUS DIGITAL CAMERA" width="600" height="450" class="alignnone size-medium wp-image-3118" /></p>
<p><em>Berlin, Friedrichshain. Drei männliche Augenpaare mustern uns skeptisch auf die Frage, ob wir hier richig wären beim Primal Fitness Training. &#8220;Das seid ihr. Na dann mal rein in die Sportklamotte und ab zum aufwärmen.&#8221;</em></p>
<p><img src="http://www.fluxundweg.de/wp-content/uploads/2012/07/gidsy_fluxundweg_primalfitness_1200-3-600x398.jpg" alt="" title="gidsy_fluxundweg_primalfitness_1200-3" width="600" height="398" class="alignnone size-medium wp-image-3112" /></p>
<h2>Steinzeitmensch versus Büroschnitte</h2>
<p>Fünf Minuten später, während ich  im Krebsgang hinter den Jungs herkrabbel, kommt bei mir Skepsis auf. Ich bin mir auf einmal auch nicht mehr so sicher, ob ich hier richtig bin und das Training überstehen werde. Tief durchatmen und weiterkrebsen ist jetzt die Devise. Schließlich wollen wir heute mal jenseits von Mucki-Bude und Yoga-Zirkus unsere Muskeln stählern und gleichzeitig natürliche Bewegungsmuster wieder erlernen. Werfen, fangen, krabbeln, hangeln, hiefen und tragen steht auf dem Programm. Was der Steinzeitmensch einst spielend beherschte muss die Büroschnitte wieder mühsam erlernen.</p>
<p>Unsere beiden Mitsreiter, Andy aus den USA und Peter aus Berlin, sind der Steinzeit auf jeden Fall näher als wir und unser Trainer Joseph scheint die Schwerkraft hinter sich gelassen zu haben. Als erstes steht werfen und fangen auf dem Programm, dass klappt noch relativ problemlos. Auch wenn es mit links zuerst ungewohnt ist.</p>
<p><a href="http://www.fluxundweg.de/trips/kurzreisen/berlin-fuer-erlebnishungrige/primal-fitness-training-von-der-buroschnitte-zum-steinzeitmenschen/attachment/olympus-digital-camera-62/"  rel="attachment wp-att-3113"><img src="http://www.fluxundweg.de/wp-content/uploads/2012/07/gidsy_fluxundweg_primalfitness_1200-4-600x450.jpg" alt="" title="OLYMPUS DIGITAL CAMERA" width="600" height="450" class="alignnone size-medium wp-image-3113" /></a></p>
<h2>Vom Sandsack zum Lachsack</h2>
<p>Doch dann habe ich auf einmal einen 20kg schweren Sandsack vor den Füßen, der hochgehoben werden möchte &#8230; natürlich ohne dabei meinen Rücken zu strapazieren. Der Sandsack bewegt sich kein Stück dafür werden meine Lachmuskeln trainiert. Schließlich hat Joseph einsehen mit den armen Großstadtgirls. Statt Sandsack bekommen wir leichtere Gewichte.</p>
<p>Während ich brav Gewichte hiefe, so wie die Steinzeitmenschen wohl einst Steine oder Baumstämme gehieft haben, schleicht sich ein Anflug von Langeweile ein. Ich dachte, mehr Action würde mich hier erwarten. Ich kann denn Gedacken kaum zu Ende führen, da beginnt der Spaß.</p>
<h2>Berliner Faultiere und Orang-Utans</h2>
<p>Jopseph voraus und wir vier hinterher hangeln wir uns entlang des Gerüsts, welches einen Großteils des Fabrikgebäudes belegt. Mal wie die Faultiere kopfüber, dann wie die Orang-Utans von Stange zu Stange. Wir balancieren, klettern und transportieren Baumstämme von A nach B. Alles ist erlaubt, hauptsache wir berühren nie den Boden.</p>
<p>Alles tut mir weh, der Schweiß läuft den Rücken runter und meine Arme scheinen doppelt so lang &#8211; doch ich hatte lange nicht mehr so viel Spaß beim trainieren!</p>
<p><a href="http://www.fluxundweg.de/trips/kurzreisen/berlin-fuer-erlebnishungrige/primal-fitness-training-von-der-buroschnitte-zum-steinzeitmenschen/attachment/olympus-digital-camera-72/"  rel="attachment wp-att-3167"><img src="http://www.fluxundweg.de/wp-content/uploads/2012/07/Fluxundweg_drivenow_weißermini-26-600x400.jpg" alt="drivenow" title="Fluxundweg_drivenow_weißermini-26" width="600" height="400" class="alignnone size-medium wp-image-3167" /></a></p>
<h2>Infos zu Primal Fitness Training</h2>
<p>Das Training ist buchbar über <a href="https://gidsy.com/activities/berlin/5434/primal-fitness-training"  title="Gidsy - Primal Fitness Training" target="_blank">gidsy.com</a></p>
<p>Kosten: 12,50 Euro pro Person<br />
Dauer:  1,5 Stunden<br />
Teilnehmer: min. 1 – max. 8<br />
Mo, Di und Do.: 18.30 &#8211; 20.00</p>
<p>Für mehr Infos: <a href="http://www.natur-pfade.de/"  title="Natur Pfade" target="_blank">natur-pfade.de</a></p>
<h2>Bei FluxFM im Studio</h2>
<p><iframe width="100%" height="166" scrolling="no" frameborder="no" src="http://w.soundcloud.com/player/?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F52723036&#038;show_artwork=true"></iframe></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Buchbinden &#8211; ein Nachmitag à la Jane Austen</title>
		<link>http://www.fluxundweg.de/trips/kurzreisen/berlin-fuer-erlebnishungrige/buchbinden-ein-nachmitag-a-la-jane-austen/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=buchbinden-ein-nachmitag-a-la-jane-austen</link>
		<comments>http://www.fluxundweg.de/trips/kurzreisen/berlin-fuer-erlebnishungrige/buchbinden-ein-nachmitag-a-la-jane-austen/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 12 Jul 2012 07:05:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Luise</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berlin für Erlebnishungrige]]></category>

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		<description><![CDATA[Berlin, Prenzlauer Berg. “Kommt rein und fühlt euch wie zuhause. Ich lüfte mal eben, denn es riecht nach nassem Hund!“ Mit diesen Worten heißt Gosia aus Australien ihre Gäste willkommen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.fluxundweg.de/trips/kurzreisen/berlin-fuer-erlebnishungrige/buchbinden-ein-nachmitag-a-la-jane-austen/attachment/gidsy_fluxundweg_bookmaking_1200-3/"  rel="attachment wp-att-3124"><img class="alignnone size-medium wp-image-3124" title="gidsy_fluxundweg_bookmaking_1200-3" src="http://www.fluxundweg.de/wp-content/uploads/2012/07/gidsy_fluxundweg_bookmaking_1200-3-600x398.jpg" alt="" width="600" height="398" /></a></p>
<p><em>Berlin, Prenzlauer Berg. “Kommt rein und fühlt euch wie zuhause. Ich lüfte mal eben, denn es riecht nach nassem Hund!“ Mit diesen Worten heißt Gosia aus Australien ihre Gäste willkommen.</em></p>
<p>Im Wohnzimmer liegen Scheren, Geschenkpapier, bunte Bänder, farbige Kartons und viel weißes Papier auf dem Boden verteilt. Buchbinden steht an diesem verregneten Berliner Samstag auf dem Programm. Gosia ist Lehrerin und kann auch außerhalb der Schulzeit nicht genug davon bekommen, andere Leute an ihrem Wissen teilhaben zu lassen. “Ich liebe es Sachen zu kreieren, am liebsten mit anderen Leuten“</p>
<p><a href="http://www.fluxundweg.de/trips/kurzreisen/berlin-fuer-erlebnishungrige/buchbinden-ein-nachmitag-a-la-jane-austen/attachment/gidsy_fluxundweg_bookmaking_1200-2/"  rel="attachment wp-att-3123"><img class="alignnone size-medium wp-image-3123" title="gidsy_fluxundweg_bookmaking_1200-2" src="http://www.fluxundweg.de/wp-content/uploads/2012/07/gidsy_fluxundweg_bookmaking_1200-2-600x398.jpg" alt="" width="600" height="398" /></a></p>
<h2>Nadel, Zwirn und I-Phone</h2>
<p>Während der Regen gegen die Fenster klatscht, sitzen Luise und ich, Eva aus Berlin und unsere australische Gastgeberin in einem Kreis auf dem Boden der Berliner Altbauwohnung. Es gibt grünen Tee und Schokoladenplätzchen und während wir unter Gosias’ Anleitung Papier schneiden, falten und unter höchster Konzentration zusammennähen, erzählt sie von ihrem Leben in Australien. Davon, wie ihr Freund sie eines Tages mit mysteriösen Botschaften auf Papierschnipseln an einen Ort an der Küste gelotst hat, wie sie bereits auf dem Weg dorthin so ihre Vermutungen hatte und er sie dann bei ihrer Ankunft gefragt hat, ob sie ihn heiraten würde. Gemeinsam beschlossen sie noch mehr von der Welt zu sehen und endeten in Berlin. Ab und zu unterbricht sie ihre Erzählung und wirft einen prüfenden Blick auf das Werk ihrer Gäste. “Ihr seid gut, ihr braucht mich gar nicht“, stellt sie fest und greift nach ihrem Stopfzeug “dann stopfe ich ein paar Löcher in meinen Strumpfhosen.“</p>
<p>Es ist eine Szene, wie aus einem Jane Austen Roman, vier Freundinnen die bei Tee und Keksen ihren Handwerksarbeiten nachgehen und Klatsch und Tratsch austauschen. Nur Gosias Stirnband, ihr modischer Oversize Pulli, Luises pinke Fingernägel, die American Apparel Leggins und die ab und zu klingelnden I-Phones erinnern daran, dass sich die Szene gut 200 Jahre später abspielt.</p>
<p><a href="http://www.fluxundweg.de/trips/kurzreisen/berlin-fuer-erlebnishungrige/buchbinden-ein-nachmitag-a-la-jane-austen/attachment/gidsy_fluxundweg_bookmaking_1200-6/"  rel="attachment wp-att-3127"><img class="alignnone size-medium wp-image-3127" title="gidsy_fluxundweg_bookmaking_1200-6" src="http://www.fluxundweg.de/wp-content/uploads/2012/07/gidsy_fluxundweg_bookmaking_1200-6-600x398.jpg" alt="" width="600" height="398" /></a><br />
Die Buchseiten sind genäht und der Leim, der die Seiten und den Buchdeckel zusammen hält, trocknet noch, als es an der Tür klingelt. Erschrocken guckt die Gastgeberin hoch “Wie spät ist es?“ Die nächste lernwütige Gruppe steht vor der Tür, sie kommen zum Eierfärben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Infos zum Buchbinden</h2>
<p>Die Tour ist buchbar über <a href="http://www.gidsy.com" title="Gidsy"  target="_blank">gidsy.com</a></p>
<p>Kosten: 15 Euro pro Person<br />
Dauer: ca. 3 Stunden<br />
Teilnehmer: min. 2<br />
Für aktuelle Termine, die Website checken.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.fluxundweg.de/wp-content/uploads/2012/07/Fluxundweg_drivenow_wei%C3%9Fermini-18.jpg" ><img title="" src="http://www.fluxundweg.de/wp-content/uploads/2012/07/Fluxundweg_drivenow_wei%C3%9Fermini-18-600x400.jpg" alt="drivenow" width="600" height="400" /></a></p>
<p><a href="http://www.fluxundweg.de/wp-content/uploads/2012/07/Fluxundweg_drivenow_wei%C3%9Fermini-8.jpg" ><img class="alignnone size-medium wp-image-3158" title="OLYMPUS DIGITAL CAMERA" src="http://www.fluxundweg.de/wp-content/uploads/2012/07/Fluxundweg_drivenow_wei%C3%9Fermini-8-600x900.jpg" alt="" width="600" height="900" /></a></p>
<h2>Bei FluxFM im Studio</h2>
<p><iframe width="100%" height="166" scrolling="no" frameborder="no" src="http://w.soundcloud.com/player/?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F52723036&#038;show_artwork=true"></iframe></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Taco Tuesday &#8211; Animation in der Küche</title>
		<link>http://www.fluxundweg.de/trips/kurzreisen/berlin-fuer-erlebnishungrige/taco-tuesday-animation-in-der-kuche/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=taco-tuesday-animation-in-der-kuche</link>
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		<pubDate>Tue, 03 Jul 2012 07:00:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Diana</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berlin für Erlebnishungrige]]></category>

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		<description><![CDATA[Berlin, Pankow. In einer kleinen Erdgeschosswohnung drängen sich neun Leute um einen Holztisch. Tomaten, Avocado, Knoblauch, Koriander, Ananas und Mango liegen bereit. Alle schnippeln eifrig, doch die Gespräche fließen noch zäh.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.fluxundweg.de/trips/kurzreisen/berlin-fuer-erlebnishungrige/taco-tuesday-animation-in-der-kuche/attachment/olympus-digital-camera-49/"  rel="attachment wp-att-3009"><img class="alignnone size-medium wp-image-3009" title="taco night, gidsy" src="http://www.fluxundweg.de/wp-content/uploads/2012/06/Fluxundweg_gidsy_taconight-2-600x450.jpg" alt="taco night, gidsy" width="600" height="450" /></a></p>
<p><em>Berlin, Pankow. In einer kleinen Erdgeschosswohnung drängen Luise und ich uns mit sieben Fremden um einen Holztisch. Tomaten, Avocado, Knoblauch, Koriander, Ananas und Mango liegen bereit. Alle schnippeln eifrig, doch die Gespräche fließen noch zäh.</em></p>
<h2>Director of Fun</h2>
<p>Natalie, eine energische End-Zwanzigerin aus Kalifornien, hat via Gidsy eingeladen zum Taco-Tuesday. Sie lernt gerne neue Leute kennen, bringt Fremde zusammen und teilt ihr Wissen, antwortet sie auf meine Frage, warum sie einen Haufen Fremder zu sich nach Hause einlädt. Umstände scheinen ihr solche Einladungen nicht zu bereiten. Sie empfängt die Gäste ungeschminkt, in Hausschuhen, gemütlicher Stoffhose und schwarzem T-Shirt, auf dessen Vorderseite in weißen Buchstaben &#8220;Soundcloud&#8221; prangt.</p>
<p>&#8220;Jeder stellt sich jetzt vor, sagt zwei bis drei Sätze zu seiner Person und seiner Erfahrung mit Tacos.&#8221; bestimmt Natalie. &#8220;Du fängst an.&#8221; Sie hat viele Sommer als &#8220;Director of Fun&#8221; in amerikanischen Jugendcamps gearbeitet.</p>
<p><a href="http://www.fluxundweg.de/trips/kurzreisen/berlin-fuer-erlebnishungrige/taco-tuesday-animation-in-der-kuche/attachment/olympus-digital-camera-51/"  rel="attachment wp-att-3011"><img class="alignnone size-medium wp-image-3011" title="taco night, gidsy" src="http://www.fluxundweg.de/wp-content/uploads/2012/06/Fluxundweg_gidsy_taconight-4-600x450.jpg" alt="taco night, gidsy" width="600" height="450" /></a></p>
<p>Der von Natalie Auserkorene heißt Giacomo und kommt aus Italien. Seit November ist er in Berlin und kennt noch nicht so viele Leute, mit Hilfe von Gidsy möchte er das ändern. Ähnlich international geht es weiter: Um den Tisch sitzen zwei Kanadierinnen, drei Deutsche, die amerikanische Gastgeberin und natürlich Luise und ich. Wir alle sind zwischen 25 und 35 Jahren.</p>
<p>Nach der Vorstellung ist das Eis gebrochen. Hungrig schichtet die Gruppe Tomaten, Avocado und Mango in die Maismehl-Tortillas und versucht zu enträtseln, welchen Fisch Natalie ihnen auftischt. Die Deutschen glauben es ist Stör. Natalie weiß nur, dass es ein weißer Fisch ist und eine der Kanadierinnen bringt den Ausdruck &#8220;Hagfish&#8221; ins Spiel, mit dem keiner der nicht-englischen Muttersprachler etwas anfangen kann.</p>
<p><a href="http://www.fluxundweg.de/trips/kurzreisen/berlin-fuer-erlebnishungrige/taco-tuesday-animation-in-der-kuche/attachment/olympus-digital-camera-50/"  rel="attachment wp-att-3010"><img class="alignnone size-medium wp-image-3010" title="taco night, gidsy" src="http://www.fluxundweg.de/wp-content/uploads/2012/06/Fluxundweg_gidsy_taconight-3-600x450.jpg" alt="taco night, gidsy" width="600" height="450" /></a></p>
<p>Sämtliche Bemühungen die Tacos manierlich zu essen scheitern und während Jörg sich genüsslich mit den Fingern Fischbrocken in den Mund schiebt, erzählt seine Freundin Ann, wie sie &#8220;the German&#8221; während seines Auslandssemesters in Montreal kennen gelernt hat.</p>
<p>Am anderen Ende des Tisches wird mittlerweile italienisch gesprochen. Luise und Giacomo sind sich einig – Tacos sind zwar lecker, doch es geht nichts über die italienische Küche.</p>
<h2>Twitternamen statt Telefonnummern</h2>
<p>Drei Stunden und zahlreiche Anekdoten später stehen alle neun Teilnehmer auf der Straße weit oben im Norden Berlins. Anstelle von Telefonnummern tauscht die digitale Generation standesgemäß Twitter- und Facebooknamen und die Webadressen zu ihren jeweiligen Blogs aus.</p>
<p>Hanna, eine der Deutschen, guckt sich nachdenklich um. Sie war noch nie in Pankow, normalerweise verlässt sie ihren Bezirk nur selten. &#8220;Es fühlt sich ein bisschen an wie Urlaub oder wie während meines Studienaufenthaltes im Ausland. Neue Leute, neue Eindrücke und eine Gegend, in der ich mich nicht auskenne.&#8221;</p>
<h2>Infos zu Taco Tuesday</h2>
<p>Die Tour ist buchbar über <a target="_blank" href="https://gidsy.com/activities/berlin/6409/taco-tuesday-night-of-the-taco" >gidsy.com</a></p>
<p>Kosten: 8 Euro pro Person<br />
Dauer: ca. 3 Stunden<br />
Teilnehmer: min. 7 &#8211; max. 15<br />
Findet ca. einmal im Monat an einem Dienstag statt. Für aktuelle Termine, die Website checken.</p>
<p><a href="http://www.fluxundweg.de/wp-content/uploads/2012/07/fluxundweg_drivenow_bynight_karo+lulu_1200px.jpg" ><img src="http://www.fluxundweg.de/wp-content/uploads/2012/07/fluxundweg_drivenow_bynight_karo+lulu_1200px-600x400.jpg" alt="drivenow" title="fluxundweg_drivenow_bynight_karo+lulu_1200px" width="600" height="400" class="alignnone size-medium wp-image-3076" /></a></p>
<h2>Bei FluxFM im Studio</h2>
<p><iframe width="100%" height="166" scrolling="no" frameborder="no" src="http://w.soundcloud.com/player/?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F52722835&#038;show_artwork=true"></iframe></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Berlin Twilight Underground Tour &#8211; Einmal Alien sein</title>
		<link>http://www.fluxundweg.de/trips/kurzreisen/berlin-fuer-erlebnishungrige/daten-fakten/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=daten-fakten</link>
		<comments>http://www.fluxundweg.de/trips/kurzreisen/berlin-fuer-erlebnishungrige/daten-fakten/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 21 Jun 2012 12:14:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Diana</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berlin für Erlebnishungrige]]></category>

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		<description><![CDATA[Berlin, Alexanderplatz. Isas Arbeitsuniform besteht aus Springerstiefeln, Piercings und Netzstrumpfhose. Zu Hause in der Hausbesetzerszene, kennt sie viele Plätze, die normale Berliner nie zu sehen bekommen. Sie wird uns die Berliner Untergrundszene zeigen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-medium wp-image-2863" title="Berlin Twilight Underground Tour" src="http://www.fluxundweg.de/wp-content/uploads/2012/06/image-362066-galleryV9-hecz-600x398.jpg" alt="Berlin Twilight Underground Tour" width="600" height="398" /></p>
<p><em>Berlin, Alexanderplatz. Springerstiefel, Netzstrumpfhose und Piercings, das ist Isas Arbeitsuniform. Mit einer Kippe in der Hand wartet sie auf ihre Touristen, denen sie heute etwas von der Berliner Untergrundszene zeigen möchte. Die junge Französin wohnt seit ein paar Jahren in Berlin. Zuhause in der Hausbesetzer-Szene, kennt sie viele Plätze, die sich dem normalen Berlin Besucher eher nicht erschließen.</em></p>
<p>Sieben Leute zwischen 25 und 30 Jahren sind heute zusammengekommen, ein Brite, zwei Berlinerinnen, zwei deutsche Touristen, Luise und ich. Ob Isa, die kürzer als ich in Berlin wohnt, uns was Neues zeigen kann? Ich bin gespannt. In der ersten Stunde, die wir in der Umgebung des Hackeschen Marktes verbringen, gelingt ihr das nicht. Erst als Isa uns auf das Gelände eines alten halbverfallenen Bahn-Depots in Friedrichshain führt, macht sich Begeisterung breit. &#8220;So etwas gibt es in London einfach nicht! Guckt euch doch mal den Platz an! Das ist unglaublich.&#8221; John, der Brite, ist beeindruckt. Zwischen den Ruinen befinden sich Künstlerateliers, ein Klettergarten, Clubs und ein veganer Imbiss.</p>
<p><a href="http://www.fluxundweg.de/trips/kurzreisen/berlin-fuer-erlebnishungrige/daten-fakten/attachment/fluxundweg_gidsy_undergroundtour-11/"  rel="attachment wp-att-3039"><img class="alignnone size-medium wp-image-3039" title="Fluxundweg_gidsy_undergroundtour-11" src="http://www.fluxundweg.de/wp-content/uploads/2012/06/Fluxundweg_gidsy_undergroundtour-11-600x398.jpg" alt="" width="600" height="398" /></a></p>
<h2>Großstadtromantik und Aliens</h2>
<p>Noch unglaublicher wird es kurze Zeit später. Nachdem unsere Gruppe mit Bier und selbstgedrehten Zigaretten auf dem Dach einer alten Fabrik pausiert, den Sonnenuntergang genossen und den leisen elektronischen Beats vom Nachbarclub gelauscht hat, ist es wieder Zeit für Action. &#8220;Jetzt wird es richtig abgefahren, aber bitte keine abfälligen Bemerkungen,&#8221; warnt sie die Gruppe, &#8220;manche der Mitglieder sind empfindlich gegenüber dem Besuch von Aliens.&#8221;<br />
Die Berlinerinnen tauschen verwirrte Blicke aus. &#8220;Hat Isa gerade Aliens gesagt?&#8221; flüstert Luise mir zu.</p>
<p><a href="http://www.fluxundweg.de/trips/kurzreisen/berlin-fuer-erlebnishungrige/daten-fakten/attachment/olympus-digital-camera-57/"  rel="attachment wp-att-3040"><img class="alignnone size-medium wp-image-3040" title="OLYMPUS DIGITAL CAMERA" src="http://www.fluxundweg.de/wp-content/uploads/2012/06/Fluxundweg_gidsy_undergroundtour-12-600x450.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a></p>
<p>Beim Betreten der C-Base müssen wir feststellen, dass wir selber die Aliens sind von denen Isa geredet hat. Der eingetragene Verein, der sich unter anderem mit außerirdischem Leben beschäftigt und Dreh- und Angelpunkt der Berliner Hackerszene ist, unterscheidet strikt nach Mitgliedern und Nicht-Mitgliedern. Letztere werden als Aliens bezeichnet.</p>
<p>Dank Isas guter Beziehungen, erhält unsere Gruppe eine Führung durch die Arbeitsräume des Vereins, ein Bereich der normalerweise nur für Mitglieder zugänglich ist. Als sich die Tür zu dem geheimen Räumen öffnet geht ein Alarm los: &#8220;Attention! Aliens entering the zone.&#8221;</p>
<p>Regale, voll gestopft mit alten Computerzubehör, Werkzeugen und Kabeln, unterteilen den großen Kellerraum in enge Arbeitsnischen. Neonröhren ersetzen das Tageslicht und die Luft ist dick vom Zigarettenqualm. Der Alarm hat viele Mitglieder aufgeschreckt. Mit ihrem Laptop unterm Arm huschen sie außer Sichtweite. &#8220;Die Werkstatt ist tabu&#8221; raunzt ein verärgert wirkendes Mitglied dem Alien-Führer Christian zu. Christian, selber Mitglied, ist Aliens gegenüber aufgeschlossen. Die Tour durch das allerheiligste der C-Base scheint ihm Spaß zu machen.</p>
<p>Aufgeregt zeigt er uns etwas, das für Unwissende aussieht wie ein Bar-Kühlschrank, für Wissende jedoch eine Art &#8220;Beam-Kabine&#8221; ist. Danach geht es zu den Toiletten, von denen eine außerirdische Ranke Besitz ergriffen hat. Die Kommunikation mit ihr ist schwierig, denn sie braucht an die 80 Jahre für einen einzigen Satz. Abschließend wirft die Gruppe einen kurzen Blick in den Konferenzraum. 20 blasse, junge Männer haben ihre Köpfe zusammengesteckt und tüfteln an einem Großprojekt. Sie verstummen schlagartig als sie die Aliens erblicken.</p>
<p>Isa erwartet uns draußen an der frischen Luft. Zufrieden bemerkt sie die verwirrten und ungläubigen Gesichtsausdrücke. &#8220;Ich bin ein Alien in der eigenen Stadt&#8230;&#8221; höre ich Luise belustigt und etwas fassungslos murmeln.</p>
<p><a href="http://www.fluxundweg.de/trips/kurzreisen/berlin-fuer-erlebnishungrige/daten-fakten/attachment/fluxundweg_gidsy_undergroundtour/"  rel="attachment wp-att-3043"><img class="alignnone size-medium wp-image-3043" title="Fluxundweg_gidsy_undergroundtour" src="http://www.fluxundweg.de/wp-content/uploads/2012/06/Fluxundweg_gidsy_undergroundtour-600x398.jpg" alt="" width="600" height="398" /></a></p>
<h2>Infos zur Berlin Twilight Underground Tour</h2>
<p>Die Tour ist buchbar über <a target="_blank" href="https://gidsy.com/activities/berlin/533/twilight-berlin-underground-tour" >gidsy.com</a><br />
Kosten: 20 Euro pro Person<br />
Dauer: ca. 4 Std.<br />
Teilnehmer: max. 10<br />
Findet immer Freitags statt.<br />
Startpunkt: Alexanderplatz</p>
<p><a href="http://www.fluxundweg.de/wp-content/uploads/2012/06/fluxundweg_drivenow_bynight_karoanschnitt_1200px.jpg" ><img src="http://www.fluxundweg.de/wp-content/uploads/2012/06/fluxundweg_drivenow_bynight_karoanschnitt_1200px-600x400.jpg" alt="drivenow" title="fluxundweg_drivenow_bynight_karoanschnitt_1200px" width="600" height="400" class="alignnone size-medium wp-image-3073" /></a></p>
<h2>Bei FluxFM im Studio</h2>
<p><iframe width="100%" height="166" scrolling="no" frameborder="no" src="http://w.soundcloud.com/player/?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F52721995&#038;show_artwork=true"></iframe></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Ein Kurztrip in den Orient: Marokko</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Mar 2012 16:00:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kurzreisen]]></category>
		<category><![CDATA[Marokko]]></category>

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		<description><![CDATA[Marokko klingt für viele nach Fernreise und nicht nach einem Wochenendtrip. Doch Agadir ist nur vier Flugstunden von Berlin entfernt: Eine Welt, in der Ziegen in Bäumen stehen, Esel die Parkplätze besetzen und der Duft von Zimt, Minze und Orangen die Sinne betört.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
<a href="http://www.fluxundweg.de/trips/kurzreisen/marokko/kurztrip-nach-marokko/attachment/maroc_galerie_1000_ow-26/"  title='Die ersten kalten Berliner Nächte, weckten in mir das Fernweh und ich beschloss kurzerhand die neue Flugverbindung zwischen Marokko und Berlin auszuprobieren. Vier Stunden später, nach einem atemberaubenden Flug über das Atlasgebirge, landen Luise und ich in Agadir.In den nächsten vier Tagen wollen wir Zentralmarokko erkunden und mit dem Taxi entlang staubiger Wüstenstraßen nach Marrakesch und Essaouira sausen.'><img width="600" height="398" src="http://www.fluxundweg.de/wp-content/uploads/2011/11/maroc_galerie_1000_ow-26-600x398.jpg" class="attachment-medium" alt="Die ersten kalten Berliner Nächte, weckten in mir das Fernweh und ich beschloss kurzerhand die neue Flugverbindung zwischen Marokko und Berlin auszuprobieren. Vier Stunden später, nach einem atemberaubenden Flug über das Atlasgebirge, landen Luise und ich in Agadir.In den nächsten vier Tagen wollen wir Zentralmarokko erkunden und mit dem Taxi entlang staubiger Wüstenstraßen nach Marrakesch und Essaouira sausen." title="Die ersten kalten Berliner Nächte, weckten in mir das Fernweh und ich beschloss kurzerhand die neue Flugverbindung zwischen Marokko und Berlin auszuprobieren. Vier Stunden später, nach einem atemberaubenden Flug über das Atlasgebirge, landen Luise und ich in Agadir.In den nächsten vier Tagen wollen wir Zentralmarokko erkunden und mit dem Taxi entlang staubiger Wüstenstraßen nach Marrakesch und Essaouira sausen." /></a>
<a href="http://www.fluxundweg.de/trips/kurzreisen/marokko/kurztrip-nach-marokko/attachment/olympus-digital-camera/"  title='Alle Zeugnisse der alten arabischen Welt, liegen in Agadir auf einem Berg, begraben unter Erde und überwuchert mit Unkraut. Einzig die Stadtmauern der Medina stehen noch. Der Rest und mit ihm 15.000 seiner Bewohner, fanden ihr Ende in dem katastrophalen Erdbeben 1960.'><img width="600" height="450" src="http://www.fluxundweg.de/wp-content/uploads/2011/11/maroc_galerie_1000_ow-3-600x450.jpg" class="attachment-medium" alt="Alle Zeugnisse der alten arabischen Welt, liegen in Agadir auf einem Berg, begraben unter Erde und überwuchert mit Unkraut. Einzig die Stadtmauern der Medina stehen noch. Der Rest und mit ihm 15.000 seiner Bewohner, fanden ihr Ende in dem katastrophalen Erdbeben 1960." title="Alle Zeugnisse der alten arabischen Welt, liegen in Agadir auf einem Berg, begraben unter Erde und überwuchert mit Unkraut. Einzig die Stadtmauern der Medina stehen noch. Der Rest und mit ihm 15.000 seiner Bewohner, fanden ihr Ende in dem katastrophalen Erdbeben 1960." /></a>
<a href="http://www.fluxundweg.de/trips/kurzreisen/marokko/kurztrip-nach-marokko/attachment/maroc_galerie_1000_ow-2/"  title='Das neue Stadtzentrum hat anstelle von kleinen Gassen, breite Straßen und Bürgersteige, moderne Bauten und eine großzügig angelegte Strandpromenade. Von der Promenade aus blickt man auf den leuchtenden Schriftzug: Gott, Vaterland, König '><img width="600" height="398" src="http://www.fluxundweg.de/wp-content/uploads/2011/11/maroc_galerie_1000_ow-2-600x398.jpg" class="attachment-medium" alt="Das neue Stadtzentrum hat anstelle von kleinen Gassen, breite Straßen und Bürgersteige, moderne Bauten und eine großzügig angelegte Strandpromenade. Von der Promenade aus blickt man auf den leuchtenden Schriftzug: Gott, Vaterland, König" title="Das neue Stadtzentrum hat anstelle von kleinen Gassen, breite Straßen und Bürgersteige, moderne Bauten und eine großzügig angelegte Strandpromenade. Von der Promenade aus blickt man auf den leuchtenden Schriftzug: Gott, Vaterland, König" /></a>
<a href="http://www.fluxundweg.de/trips/kurzreisen/marokko/kurztrip-nach-marokko/attachment/maroc_galerie_1000_ow-9/"  title='Im Taxi von Agadir nach Marrakesch beobachten wir, nach einigen Kilometern, ein verstärktes Esel-Aufkommen.'><img width="600" height="398" src="http://www.fluxundweg.de/wp-content/uploads/2011/11/maroc_galerie_1000_ow-9-600x398.jpg" class="attachment-medium" alt="Im Taxi von Agadir nach Marrakesch beobachten wir, nach einigen Kilometern, ein verstärktes Esel-Aufkommen." title="Im Taxi von Agadir nach Marrakesch beobachten wir, nach einigen Kilometern, ein verstärktes Esel-Aufkommen." /></a>
<a href="http://www.fluxundweg.de/trips/kurzreisen/marokko/kurztrip-nach-marokko/attachment/maroc_galerie_1000_ow-10/"  title='Kurzerhand hängen wir uns an ihre Fersen. Der kleine Abstecher lohnt sich, denn das Schauspiel was sich uns bietet ist einmalig. Da stehen sie: hellgraue, dunkelgraue, fast schwarze, weiße, große, kleine, dicke, dünne, krummbeinige, freundliche und verfressene! Wir haben einen Eselparkplatz entdeckt!'><img width="600" height="398" src="http://www.fluxundweg.de/wp-content/uploads/2011/11/maroc_galerie_1000_ow-10-600x398.jpg" class="attachment-medium" alt="Kurzerhand hängen wir uns an ihre Fersen. Der kleine Abstecher lohnt sich, denn das Schauspiel was sich uns bietet ist einmalig. Da stehen sie: hellgraue, dunkelgraue, fast schwarze, weiße, große, kleine, dicke, dünne, krummbeinige, freundliche und verfressene! Wir haben einen Eselparkplatz entdeckt!" title="Kurzerhand hängen wir uns an ihre Fersen. Der kleine Abstecher lohnt sich, denn das Schauspiel was sich uns bietet ist einmalig. Da stehen sie: hellgraue, dunkelgraue, fast schwarze, weiße, große, kleine, dicke, dünne, krummbeinige, freundliche und verfressene! Wir haben einen Eselparkplatz entdeckt!" /></a>
<a href="http://www.fluxundweg.de/trips/kurzreisen/marokko/kurztrip-nach-marokko/attachment/maroc_galerie_1000_ow-27/"  title='Nach weiteren 1 ½ Std. durch ländliche Gegenden und einigen skurrilen Verkehrsteilnehmern, wie Schafen auf Motorinos, erreichen wir Marrakesch.'><img width="600" height="398" src="http://www.fluxundweg.de/wp-content/uploads/2011/11/maroc_galerie_1000_ow-27-600x398.jpg" class="attachment-medium" alt="Nach weiteren 1 ½ Std. durch ländliche Gegenden und einigen skurrilen Verkehrsteilnehmern, wie Schafen auf Motorinos, erreichen wir Marrakesch." title="Nach weiteren 1 ½ Std. durch ländliche Gegenden und einigen skurrilen Verkehrsteilnehmern, wie Schafen auf Motorinos, erreichen wir Marrakesch." /></a>
<a href="http://www.fluxundweg.de/trips/kurzreisen/marokko/kurztrip-nach-marokko/attachment/maroc_galerie_1000_ow-28/"  title='Unser 9flats Vermieter Damian ist der perfekte Gastgeber und nimmt uns mit durch einen Bummel durch die Medina...'><img width="600" height="903" src="http://www.fluxundweg.de/wp-content/uploads/2011/11/maroc_galerie_1000_ow-28-600x903.jpg" class="attachment-medium" alt="Unser 9flats Vermieter Damian ist der perfekte Gastgeber und nimmt uns mit durch einen Bummel durch die Medina..." title="Unser 9flats Vermieter Damian ist der perfekte Gastgeber und nimmt uns mit durch einen Bummel durch die Medina..." /></a>
<a href="http://www.fluxundweg.de/trips/kurzreisen/marokko/kurztrip-nach-marokko/attachment/maroc_galerie_1000_ow-6/"  title='... vorbei an winzigen Handwerksläden, überfüllten Straßenständen, Schafställen, Djellaba- Boutiquen und Moscheen.'><img width="600" height="398" src="http://www.fluxundweg.de/wp-content/uploads/2011/11/maroc_galerie_1000_ow-6-600x398.jpg" class="attachment-medium" alt="... vorbei an winzigen Handwerksläden, überfüllten Straßenständen, Schafställen, Djellaba- Boutiquen und Moscheen." title="... vorbei an winzigen Handwerksläden, überfüllten Straßenständen, Schafställen, Djellaba- Boutiquen und Moscheen." /></a>
<a href="http://www.fluxundweg.de/trips/kurzreisen/marokko/kurztrip-nach-marokko/attachment/olympus-digital-camera-3/"  title='Der Besuch des Suks ist ein absolutes Must in Marrakesch! Gleich beim Durchschreiten des Eingangstors strömen mir exotische Gerüche entgegen. Es ist ein wilder Mix aus Minze, Orangen, Kümmel und Moschus der mich tiefer in das Labyrinth hineinzieht.'><img width="600" height="450" src="http://www.fluxundweg.de/wp-content/uploads/2011/11/maroc_galerie_1000_ow-5-600x450.jpg" class="attachment-medium" alt="Der Besuch des Suks ist ein absolutes Must in Marrakesch! Gleich beim Durchschreiten des Eingangstors strömen mir exotische Gerüche entgegen. Es ist ein wilder Mix aus Minze, Orangen, Kümmel und Moschus der mich tiefer in das Labyrinth hineinzieht." title="Der Besuch des Suks ist ein absolutes Must in Marrakesch! Gleich beim Durchschreiten des Eingangstors strömen mir exotische Gerüche entgegen. Es ist ein wilder Mix aus Minze, Orangen, Kümmel und Moschus der mich tiefer in das Labyrinth hineinzieht." /></a>
<a href="http://www.fluxundweg.de/trips/kurzreisen/marokko/kurztrip-nach-marokko/attachment/olympus-digital-camera-2/"  title='Die schräg durch das Dach fallenden Sonnenstrahlen tauchen die Stände in silbernes Licht.'><img width="600" height="450" src="http://www.fluxundweg.de/wp-content/uploads/2011/11/maroc_galerie_1000_ow-4-600x450.jpg" class="attachment-medium" alt="Die schräg durch das Dach fallenden Sonnenstrahlen tauchen die Stände in silbernes Licht." title="Die schräg durch das Dach fallenden Sonnenstrahlen tauchen die Stände in silbernes Licht." /></a>
<a href="http://www.fluxundweg.de/trips/kurzreisen/marokko/kurztrip-nach-marokko/attachment/olympus-digital-camera-12/"  title='Marokkanische Frauen bekleidet mit farbigen, reichbestickten Djellabas und kunstvoll gebunden Kopftüchern ziehen ihre Einkaufswägen hinter sich her. Männer transportieren in den Kapuzen ihrer Djellabas gerade Erstandenes...'><img width="600" height="450" src="http://www.fluxundweg.de/wp-content/uploads/2011/11/maroc_galerie_1000_ow-24-600x450.jpg" class="attachment-medium" alt="Marokkanische Frauen bekleidet mit farbigen, reichbestickten Djellabas und kunstvoll gebunden Kopftüchern ziehen ihre Einkaufswägen hinter sich her. Männer transportieren in den Kapuzen ihrer Djellabas gerade Erstandenes..." title="Marokkanische Frauen bekleidet mit farbigen, reichbestickten Djellabas und kunstvoll gebunden Kopftüchern ziehen ihre Einkaufswägen hinter sich her. Männer transportieren in den Kapuzen ihrer Djellabas gerade Erstandenes..." /></a>
<a href="http://www.fluxundweg.de/trips/kurzreisen/marokko/kurztrip-nach-marokko/attachment/olympus-digital-camera-13/"  title='... und an allen Ständen werden Neuigkeiten ausgetauscht und um Preise gefeilscht.'><img width="600" height="450" src="http://www.fluxundweg.de/wp-content/uploads/2011/11/maroc_galerie_1000_ow-25-600x450.jpg" class="attachment-medium" alt="... und an allen Ständen werden Neuigkeiten ausgetauscht und um Preise gefeilscht." title="... und an allen Ständen werden Neuigkeiten ausgetauscht und um Preise gefeilscht." /></a>
<a href="http://www.fluxundweg.de/trips/kurzreisen/marokko/kurztrip-nach-marokko/attachment/maroc_galerie_1000_ow-29/"  title='Reich an Eindrücken, doch viele Dirhams ärmer und beladen mit Babush, Teegläsern und sogar einer Djellaba, machen wir uns auf den Weg zum Djemma el Fna, um eine Kleinigkeit in den Garküchen zu essen und das wilde Getummel auf dem bekannten Platz zu beobachten.'><img width="600" height="398" src="http://www.fluxundweg.de/wp-content/uploads/2011/11/maroc_galerie_1000_ow-29-600x398.jpg" class="attachment-medium" alt="Reich an Eindrücken, doch viele Dirhams ärmer und beladen mit Babush, Teegläsern und sogar einer Djellaba, machen wir uns auf den Weg zum Djemma el Fna, um eine Kleinigkeit in den Garküchen zu essen und das wilde Getummel auf dem bekannten Platz zu beobachten." title="Reich an Eindrücken, doch viele Dirhams ärmer und beladen mit Babush, Teegläsern und sogar einer Djellaba, machen wir uns auf den Weg zum Djemma el Fna, um eine Kleinigkeit in den Garküchen zu essen und das wilde Getummel auf dem bekannten Platz zu beobachten." /></a>
<a href="http://www.fluxundweg.de/trips/kurzreisen/marokko/kurztrip-nach-marokko/attachment/maroc_galerie_1000_ow-21/"  title='Am nächsten Tag ist es Zeit für einen Farbwechsel, wir verlassen die rote Stadt, wie Marrakesch auch genannt wird, und schwingen uns abermals ins Taxi. Knappe zwei Stunden später taucht in der Ferne die weiß blaue Küstenstadt Essaouira am Horizont auf. Sie ist in silbriges Licht getaucht, hinter ihr tobt das Meer und schickt feine Gischtwolken über die Mauern.'><img width="600" height="398" src="http://www.fluxundweg.de/wp-content/uploads/2011/11/maroc_galerie_1000_ow-21-600x398.jpg" class="attachment-medium" alt="Am nächsten Tag ist es Zeit für einen Farbwechsel, wir verlassen die rote Stadt, wie Marrakesch auch genannt wird, und schwingen uns abermals ins Taxi. Knappe zwei Stunden später taucht in der Ferne die weiß blaue Küstenstadt Essaouira am Horizont auf. Sie ist in silbriges Licht getaucht, hinter ihr tobt das Meer und schickt feine Gischtwolken über die Mauern." title="Am nächsten Tag ist es Zeit für einen Farbwechsel, wir verlassen die rote Stadt, wie Marrakesch auch genannt wird, und schwingen uns abermals ins Taxi. Knappe zwei Stunden später taucht in der Ferne die weiß blaue Küstenstadt Essaouira am Horizont auf. Sie ist in silbriges Licht getaucht, hinter ihr tobt das Meer und schickt feine Gischtwolken über die Mauern." /></a>
<a href="http://www.fluxundweg.de/trips/kurzreisen/marokko/kurztrip-nach-marokko/attachment/maroc_galerie1_1000_ow/"  title='Einst, äußerster Posten der antiken Welt und später Standort einer portugiesischen Festung, nahm Essaouira im ausgehenden 18. Jahrhundert ihre heutige Form an. Sultan Ben Abdallah verpflichtete den französischen Architekten Cornu, der aufklärerische Ideale mit französischer Festungsarchitektur kombinierte und eine, für Marokko in ihrer Geometrie einmalige Stadt schuf.'><img width="600" height="398" src="http://www.fluxundweg.de/wp-content/uploads/2011/11/maroc_galerie1_1000_ow-600x398.jpg" class="attachment-medium" alt="Einst, äußerster Posten der antiken Welt und später Standort einer portugiesischen Festung, nahm Essaouira im ausgehenden 18. Jahrhundert ihre heutige Form an. Sultan Ben Abdallah verpflichtete den französischen Architekten Cornu, der aufklärerische Ideale mit französischer Festungsarchitektur kombinierte und eine, für Marokko in ihrer Geometrie einmalige Stadt schuf." title="Einst, äußerster Posten der antiken Welt und später Standort einer portugiesischen Festung, nahm Essaouira im ausgehenden 18. Jahrhundert ihre heutige Form an. Sultan Ben Abdallah verpflichtete den französischen Architekten Cornu, der aufklärerische Ideale mit französischer Festungsarchitektur kombinierte und eine, für Marokko in ihrer Geometrie einmalige Stadt schuf." /></a>
<a href="http://www.fluxundweg.de/trips/kurzreisen/marokko/kurztrip-nach-marokko/attachment/olympus-digital-camera-10/"  title='Dank ihrer Lage entwickelte sich die kleine Hafenstadt schnell zu einem zentralen Umschlagspunkt des Handels. Karawanen aus ganz Afrika kamen hier an und verschifften ihre Ware nach Europa. Heute dient der Hafen hauptsächlich den lokalen Fischern.'><img width="600" height="450" src="http://www.fluxundweg.de/wp-content/uploads/2011/11/maroc_galerie_1000_ow-19-600x450.jpg" class="attachment-medium" alt="Dank ihrer Lage entwickelte sich die kleine Hafenstadt schnell zu einem zentralen Umschlagspunkt des Handels. Karawanen aus ganz Afrika kamen hier an und verschifften ihre Ware nach Europa. Heute dient der Hafen hauptsächlich den lokalen Fischern." title="Dank ihrer Lage entwickelte sich die kleine Hafenstadt schnell zu einem zentralen Umschlagspunkt des Handels. Karawanen aus ganz Afrika kamen hier an und verschifften ihre Ware nach Europa. Heute dient der Hafen hauptsächlich den lokalen Fischern." /></a>
<a href="http://www.fluxundweg.de/trips/kurzreisen/marokko/kurztrip-nach-marokko/attachment/olympus-digital-camera-6/"  title='Wir erreichen Essaouira am späten Nachmittag, die Sonne neigt sich dem Meer entgegen und das Leben in den Gassen der Altstadt, kocht noch einmal kurz hoch bevor es sich schlafen legt.'><img width="600" height="450" src="http://www.fluxundweg.de/wp-content/uploads/2011/11/maroc_galerie_1000_ow-14-600x450.jpg" class="attachment-medium" alt="Wir erreichen Essaouira am späten Nachmittag, die Sonne neigt sich dem Meer entgegen und das Leben in den Gassen der Altstadt, kocht noch einmal kurz hoch bevor es sich schlafen legt." title="Wir erreichen Essaouira am späten Nachmittag, die Sonne neigt sich dem Meer entgegen und das Leben in den Gassen der Altstadt, kocht noch einmal kurz hoch bevor es sich schlafen legt." /></a>
<a href="http://www.fluxundweg.de/trips/kurzreisen/marokko/kurztrip-nach-marokko/attachment/olympus-digital-camera-4/"  title='Beim Durchqueren der Medina auf dem Weg zu unserer Unterkunft, scheinen sich alle meine Fantasien über den Orient zu vergegenständlichen.'><img width="600" height="450" src="http://www.fluxundweg.de/wp-content/uploads/2011/11/maroc_galerie_1000_ow-7-600x450.jpg" class="attachment-medium" alt="Beim Durchqueren der Medina auf dem Weg zu unserer Unterkunft, scheinen sich alle meine Fantasien über den Orient zu vergegenständlichen." title="Beim Durchqueren der Medina auf dem Weg zu unserer Unterkunft, scheinen sich alle meine Fantasien über den Orient zu vergegenständlichen." /></a>
<a href="http://www.fluxundweg.de/trips/kurzreisen/marokko/kurztrip-nach-marokko/attachment/maroc_galerie_1000_ow-15/"  title='Ein Teppichhändler bedeutet mir in seinen Laden zu treten,...'><img width="600" height="398" src="http://www.fluxundweg.de/wp-content/uploads/2011/11/maroc_galerie_1000_ow-15-600x398.jpg" class="attachment-medium" alt="Ein Teppichhändler bedeutet mir in seinen Laden zu treten,..." title="Ein Teppichhändler bedeutet mir in seinen Laden zu treten,..." /></a>
<a href="http://www.fluxundweg.de/trips/kurzreisen/marokko/kurztrip-nach-marokko/attachment/olympus-digital-camera-9/"  title='...Frauen werfen sehnsüchtige Blicke in die Auslagen der Juweliergeschäfte, ...'><img width="600" height="450" src="http://www.fluxundweg.de/wp-content/uploads/2011/11/maroc_galerie_1000_ow-18-600x450.jpg" class="attachment-medium" alt="...Frauen werfen sehnsüchtige Blicke in die Auslagen der Juweliergeschäfte, ..." title="...Frauen werfen sehnsüchtige Blicke in die Auslagen der Juweliergeschäfte, ..." /></a>
<a href="http://www.fluxundweg.de/trips/kurzreisen/marokko/kurztrip-nach-marokko/attachment/olympus-digital-camera-8/"  title='... eine Katze huscht an mir vorbei mit Fischresten im Maul...'><img width="600" height="450" src="http://www.fluxundweg.de/wp-content/uploads/2011/11/maroc_galerie_1000_ow-17-600x450.jpg" class="attachment-medium" alt="... eine Katze huscht an mir vorbei mit Fischresten im Maul..." title="... eine Katze huscht an mir vorbei mit Fischresten im Maul..." /></a>
<a href="http://www.fluxundweg.de/trips/kurzreisen/marokko/kurztrip-nach-marokko/attachment/olympus-digital-camera-7/"  title='und ich bleibe kurz vor Schalen mit lebenden Schnecken stehen.'><img width="600" height="450" src="http://www.fluxundweg.de/wp-content/uploads/2011/11/maroc_galerie_1000_ow-16-600x450.jpg" class="attachment-medium" alt="und ich bleibe kurz vor Schalen mit lebenden Schnecken stehen." title="und ich bleibe kurz vor Schalen mit lebenden Schnecken stehen." /></a>
<a href="http://www.fluxundweg.de/trips/kurzreisen/marokko/kurztrip-nach-marokko/attachment/olympus-digital-camera-11/"  title='Gerade noch mitten im Trubel, befinden wir uns wenige Minuten später in einer engen kleinen Gasse, an deren Ende eine verwunschene blaue Tür mit einem großen, goldenen Türklopfer steht. Zaghaft klopfen wir und als sich uns die Türen öffnen, offenbart sich uns die ganze Schönheit eines traditionellen marokkanischen Hauses, heute Riad genannt.'><img width="600" height="450" src="http://www.fluxundweg.de/wp-content/uploads/2011/11/maroc_galerie_1000_ow-20-600x450.jpg" class="attachment-medium" alt="Gerade noch mitten im Trubel, befinden wir uns wenige Minuten später in einer engen kleinen Gasse, an deren Ende eine verwunschene blaue Tür mit einem großen, goldenen Türklopfer steht. Zaghaft klopfen wir und als sich uns die Türen öffnen, offenbart sich uns die ganze Schönheit eines traditionellen marokkanischen Hauses, heute Riad genannt." title="Gerade noch mitten im Trubel, befinden wir uns wenige Minuten später in einer engen kleinen Gasse, an deren Ende eine verwunschene blaue Tür mit einem großen, goldenen Türklopfer steht. Zaghaft klopfen wir und als sich uns die Türen öffnen, offenbart sich uns die ganze Schönheit eines traditionellen marokkanischen Hauses, heute Riad genannt." /></a>
<a href="http://www.fluxundweg.de/trips/kurzreisen/marokko/kurztrip-nach-marokko/attachment/maroc_galerie_1000_ow-11/"  title='Den nächsten Morgen verbringen wir glückselig am menschenleeren Strand lang reitend –'><img width="600" height="398" src="http://www.fluxundweg.de/wp-content/uploads/2011/11/maroc_galerie_1000_ow-11-600x398.jpg" class="attachment-medium" alt="Den nächsten Morgen verbringen wir glückselig am menschenleeren Strand lang reitend –" title="Den nächsten Morgen verbringen wir glückselig am menschenleeren Strand lang reitend –" /></a>
<a href="http://www.fluxundweg.de/trips/kurzreisen/marokko/kurztrip-nach-marokko/attachment/maroc_galerie_1000_ow-12/"  title='rechts das Meer, links die Dünen, ab und zu eine Herde Dromedare.'><img width="600" height="398" src="http://www.fluxundweg.de/wp-content/uploads/2011/11/maroc_galerie_1000_ow-12-600x398.jpg" class="attachment-medium" alt="rechts das Meer, links die Dünen, ab und zu eine Herde Dromedare." title="rechts das Meer, links die Dünen, ab und zu eine Herde Dromedare." /></a>
<a href="http://www.fluxundweg.de/trips/kurzreisen/marokko/kurztrip-nach-marokko/attachment/olympus-digital-camera-5/"  title='Nachmittags weiht Samira, eine der Köchinnen des Dar L’Oussias, uns in die Geheimnisse der marokkanischen Küche ein.'><img width="600" height="450" src="http://www.fluxundweg.de/wp-content/uploads/2011/11/maroc_galerie_1000_ow-13-600x450.jpg" class="attachment-medium" alt="Nachmittags weiht Samira, eine der Köchinnen des Dar L’Oussias, uns in die Geheimnisse der marokkanischen Küche ein." title="Nachmittags weiht Samira, eine der Köchinnen des Dar L’Oussias, uns in die Geheimnisse der marokkanischen Küche ein." /></a>
<a href="http://www.fluxundweg.de/trips/kurzreisen/marokko/kurztrip-nach-marokko/attachment/maroc_galerie_1000_ow-22/"  title='Am nächsten Tag müssen wir die blau-weiße Stadt verlassen, ein letzter sehnsüchtiger Blick auf das tosende Meer und ab ins Taxi.'><img width="600" height="398" src="http://www.fluxundweg.de/wp-content/uploads/2011/11/maroc_galerie_1000_ow-22-600x398.jpg" class="attachment-medium" alt="Am nächsten Tag müssen wir die blau-weiße Stadt verlassen, ein letzter sehnsüchtiger Blick auf das tosende Meer und ab ins Taxi." title="Am nächsten Tag müssen wir die blau-weiße Stadt verlassen, ein letzter sehnsüchtiger Blick auf das tosende Meer und ab ins Taxi." /></a>
<a href="http://www.fluxundweg.de/trips/kurzreisen/marokko/kurztrip-nach-marokko/attachment/maroc_galerie_1000_ow-8/"  title='Doch Marokko wäre nicht Marokko, wenn nicht auch die Rückfahrt nach Agadir Überraschungen bereit halten würde. Ist es eine Fata Morgana oder sehen wir tatsächlich Ziegen in den Baumkronen? Die possierlichen Tierchen stehen in den Wipfeln und knabbern an den Blättern der Arganien. Im Volksmund wird der Baum, wegen seiner Beliebtheit bei den Ziegen, auch Ziegenbaum genannt.'><img width="600" height="398" src="http://www.fluxundweg.de/wp-content/uploads/2011/11/maroc_galerie_1000_ow-8-600x398.jpg" class="attachment-medium" alt="Doch Marokko wäre nicht Marokko, wenn nicht auch die Rückfahrt nach Agadir Überraschungen bereit halten würde. Ist es eine Fata Morgana oder sehen wir tatsächlich Ziegen in den Baumkronen? Die possierlichen Tierchen stehen in den Wipfeln und knabbern an den Blättern der Arganien. Im Volksmund wird der Baum, wegen seiner Beliebtheit bei den Ziegen, auch Ziegenbaum genannt." title="Doch Marokko wäre nicht Marokko, wenn nicht auch die Rückfahrt nach Agadir Überraschungen bereit halten würde. Ist es eine Fata Morgana oder sehen wir tatsächlich Ziegen in den Baumkronen? Die possierlichen Tierchen stehen in den Wipfeln und knabbern an den Blättern der Arganien. Im Volksmund wird der Baum, wegen seiner Beliebtheit bei den Ziegen, auch Ziegenbaum genannt." /></a>

<h2>Für drei Nächte den Okzident gegen den Orient austauschen.</h2>
<p><strong>Marokko &#8211; das klingt für viele nach Fernreise und nicht nach einem Wochenendtrip. Doch die marokkanische Hafenstadt Agadir ist nur vier Flugstunden von Berlin entfernt. Deshalb tauschen Luise und ich auf unserem ersten Trip den Okzident gegen den Orient und verbringen drei inspierende Tage in einer Welt, in der Ziegen in Bäumen stehen, Esel die Parkplätze besetzen und der Duft von Zimt, Minze und Orangen die Sinne betört. </strong></p>
<p>Anstelle von Kaffee wird hier süßer Tee geschlürft, Schweinefleisch ist aus der Küche verbannt und Alkohol gibt es nur in wenigen, etwas verruchten Bars oder schicken Hotel-Ressorts. In den nächsten drei Tagen wollen wir <strong>Marrakesch</strong> und <strong>Essaouira</strong> erkunden, in Hamams schwitzen, auf Märkten (&#8220;Suk&#8221;) feilschen, am Strand galoppieren und hinterm Herd zaubern.</p>
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<h2>Agadir – Gateway zu Marokko</h2>
<p>Bei der Ankunft in Agadir bin ich etwas ernüchtert. Zwar scheint mir die Sonne ins Gesicht, doch nach einer kurzen Tour durch das Stadtzentrum stelle ich fest, dass ich hier nicht in die Welt Nathan des Weisen oder Scheherazades eintauchen werde. Allerdings ist Agadir der perfekte Ausgangsort, um die umliegenden Städte zu erkunden.</p>
<p><strong>In Agadir gelandet sollten Stadtfreunde weiter nach Marrakesch ins Landesinnere fahren (nur 2 Stunden mit dem Taxi) und alle, die Lust auf frische Meeresluft haben, sollten einen Abstecher in die pittoreske Hafenstadt Essaouira machen (ebenfalls nur eine zweistündige Taxifahrt entfernt).</strong></p>
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<h2>Mit dem Taxi nach Marrakesch und Parkplätze der etwas anderen Art</h2>
<p>Kurze Zeit später sitzen Luise und ich im Taxi nach Marrakesch. Die Fahrt kostet umgerechnet etwa 80 Euro, dass ist zwar fast fünfmal soviel wie die Fahrt im öffentlichen Bus, dafür sind wir schneller und können nach Belieben halten.</p>
<p>Die richtige Entscheidung, denn bereits nach 40 Minuten weichen wir von der Route ab. Seit einiger Zeit beobachten wir ein verstärktes Eselaufkommen. Esel sind durchaus keine Seltenheit in Marokko, doch so viele auf einmal erwecken unsere Neugier. Zumal alle Esel mit ihren Reitern in dieselbe Richtung streben. Das können wir nicht auf sich beruhen lassen und hängen uns an ihre Fersen. Der kleine Abstecher lohnt sich, denn das Schauspiel, das sich uns beim Verlassen der Landstraße bietet, ist einmalig. Da stehen sie: hellgraue, dunkelgraue, fast schwarze, weiße, große, kleine, dicke, dünne, krummbeinige, freundliche und verfressene. Wir haben einen Eselparkplatz entdeckt. Direkt hinter dem lokalen Suk &#8220;parken&#8221; die Händler und Käufer ihre Esel, um sich ungestört ihren Geschäften widmen zu können.</p>
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<h2>Scheherazade meets Lady Gaga</h2>
<p>Gerade sind wir noch durch ländliche Gegenden gefahren, haben Menschen auf Eseln und Schafe auf Motorinos gesehen. Doch auf einmal ist alles anders, ich sehe kaum noch Frauen mit Kopftüchern, die Straßen sind breit und geteert und Zara, Starbucks und Co. säumen ihre Ränder.</p>
<p>Mohammed, unser Fahrer, dreht sich strahlend um: &#8220;Welcome to Marrakesh!&#8221; Kurze Zeit später hält er schon und lässt uns vor einem modernen mehrstöckigen Gebäude in Guéliz raus – unser Zuhause für die nächsten beiden Nächte. In Marrakesch haben wir uns gegen ein Hotel entschieden und über <a target="_blank" href="http://www.9flats.com/?utm_source=fluxfm&#038;utm_medium=textlink&#038;utm_campaign=fluxfm-coop&#038;utm_content=22459" >9flats.com</a> eine Privatunterkunft gemietet. Wir haben Lust, auf dem Suk einkaufen zu gehen und Samiras Gerichte nachzukochen, ein bisschen abseits von anderen Touristen zu wohnen und vor allem Locals kennenzulernen.</p>
<p>Letzteres wird uns leicht gemacht. Unser Vermieter Damian bereitet uns einen herzlichen Empfang. Nach einem kurzen Wohnungsrundgang zeigt er uns sein Lieblingscafé gleich um die Ecke. Statt Tajín gibt es Salade Niçoise und im Hintergrund läuft Lady Gaga. Es ist nicht das Marokko aus den Märchen, aber vielleicht das zeitgenössischere? Das Echtere?</p>
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<h2>Im Reich der Frauen – ein Besuch im Hamam</h2>
<p>Am nächsten Morgen nimmt Damian uns mit in die Medina (&#8220;Altstadt&#8221;), lotst uns durch die engen Kopfsteinpflastergassen vorbei an winzigen Handwerksläden, Schafställen, Djellaba- Boutiquen und Moscheen. Plötzlich hält er vor einer niedrigen Holztür, das Tor zu einem Hamam. Mit dem Überqueren der Schwelle gelangen wir in das private Reich der Frauen, die Tür schließt sich hinter uns und Männer, Lärm und Hektik bleiben draußen &#8211; auch Damian, der uns grinsend zuwinkt und ruft: &#8220;Wir sehen uns danach zum Minztee im Café um die Ecke.&#8221;</p>
<p>Innen herrscht ein warmes Dämmerlicht, leichter Dampf und ein schwerer süßlicher Geruch hängen in der Luft. Bevor ich mich weiter umsehen kann, packt mich eine zierliche Marokkanerin fest und zieht mich vorbei an schemenhaften Gestalten hinter leichten Vorhängen und zahlreichen massiven Holztüren. In den folgenden Stunden werde ich von Frau zu Frau gereicht, erfahrene Hände waschen und schrubben mich, baden meine Füße in Rosenblättern, legen mir kalte Steine auf, reichen mir Tee und kneten meinen Körper durch.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Mit unserem Gastgeber durch die engen Gassen des Suks</h2>
<p>Dann ist es vorbei und wir stehen draußen. Die Sonne neigt sich schon, zur blauen Stunde wollen wir am Djemma el Fna sein, dem Hauptplatz Marrakeschs. Doch bevor es soweit ist, besuchen wir noch zu dritt den Suk.</p>
<p>Gleich beim Durchschreiten des Eingangstors strömen mir exotische Gerüche entgegen. Es ist ein wilder Mix aus Minze, Orangen, Kümmel und Moschus, der mich tiefer in das Labyrinth hineinzieht. Die schräg durch das Dach fallenden Sonnenstrahlen tauchen die Stände in silbernes Licht. Marokkanische Frauen bekleidet mit farbigen, reichbestickten Djellabas und kunstvoll gebunden Kopftüchern ziehen ihre Einkaufswägen hinter sich her. Männer transportieren in den Kapuzen ihrer Djellabas gerade Erstandenes und an allen Ständen werden Neuigkeiten ausgetauscht und gefeilscht.</p>
<p>Reich an Eindrücken, doch viele Dirhams ärmer und beladen mit Babush, Teegläsern und sogar einer Djellaba, machen wir uns auf den Weg zum Djemma el Fna, um eine Kleinigkeit in den Garküchen zu essen und das wilde Getummel auf dem bekannten Platz zu beobachten.</p>
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<h2>Farbwechsel: Aus rot wird weiß-blau! Ein Abstecher in die Hafenstadt Essaouira</h2>
<p>Am nächsten Tag ist es Zeit für einen Farbwechsel. Wir verlassen die rote Stadt, wie Marrakesch auch genannt wird, und schwingen uns abermals ins Taxi. Knappe zwei Stunden später taucht in der Ferne die weiß-blaue Küstenstadt Essaouira am Horizont auf. Sie ist in silbriges Licht getaucht, hinter ihr tobt das Meer und schickt feine Gischtwolken über die Mauern.</p>
<p>Einst äußerster Posten der antiken Welt und später Standort einer portugiesischen Festung, nahm Essaouira im ausgehenden 18. Jahrhundert ihre heutige Form an. Sultan Ben Abdallah verpflichtete den französischen Architekten Cornu, der aufklärerische Ideale mit französischer Festungsarchitektur kombinierte und eine für Marokko in ihrer Geometrie einmalige Stadt schuf. Dank ihrer Lage entwickelte sich die kleine Hafenstadt schnell zu einem zentralen Umschlagspunkt des Handels. Karawanen aus ganz Afrika kamen hier an und verschifften ihre Ware nach Europa. Heute dient der Hafen hauptsächlich den lokalen Fischern.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Schlangenbeschwörer und Schneckensuppe</h2>
<p>Wir erreichen Essaouira am späten Nachmittag, die Sonne neigt sich dem Meer entgegen und das Leben in den engen Gassen der Altstadt kocht noch einmal kurz hoch, bevor es sich schlafen legt.</p>
<p>Beim Durchqueren der Medina auf dem Weg zu unserer Unterkunft, scheinen sich alle meine Fantasien über den Orient zu vergegenständlichen. Ich sehe Schlangenbeschwörer, atme den scharfen Geruch von Curry ein, bleibe kurz vor Schalen mit lebenden Schnecken stehen, eine Katze huscht an mir vorbei mit Fischresten im Maul. Ich erhasche einen Blick in eine Moschee, ein Teppichhändler bedeutet mir in seinen Laden zu treten und mein Blick kreuzt sich kurz mit den geheimnisvollen Augen einer Marokkanerin, die unter dem Schleier hervorschauen.</p>
<p>Gerade noch mitten im Trubel befinden wir uns wenige Minuten später in einer engen kleinen Gasse, an deren Ende eine verwunschene blaue Tür mit einem großen goldenen Türklopfer steht. Zaghaft klopfen wir und als sich die Türen öffnen, offenbart sich uns die ganze Schönheit eines traditionellen marokkanischen Hauses, Riad genannt. Nach außen ist diese Art von Häusern abgeschottet. Fensterlos schützen sie sich vor Hitze und neugierigen Blicken. Doch kaum hat man die schützenden Mauern betreten, findet man sich in einer lichtdurchfluteten Oase wieder. Alle Zimmer öffnen sich hin zum Riad, einem begrünten Innenhof.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Gnaoua Musik in den Cafés der Altstadt</h2>
<p>Abends nimmt uns unser neuer Freund Mohad mit in ein Café, wo wir den Klängen der Gnaoua-Musik lauschen. Ursprünglich stammt diese Musik aus dem Senegal, Sudan und Ghana. Im 16. Jahrhundert brachten Sklavenhandel und Karawanen diese Musik bis nach Nordafrika, wo sie bis heute gespielt wird.</p>
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<h2>Kreischende Möwen und freilaufende Dromedare – ein Ausritt am Strand</h2>
<p>Am nächsten Morgen stehen wir früh auf und genießen ein marokkanisch- französisches Frühstück, bestehend aus Minztee, Croissants, Datteln und Marmelade, bevor wir uns auf den Weg zur Ranch de Diabat machen. Die folgenden drei Stunden verbringen wir glückselig am menschenleeren Strand lang reitend &#8211; rechts das Meer, links die Dünen, ab und zu eine Herde Dromedare oder ein Esel.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Pantomimische Kochstunden</h2>
<p>Mittags ist es dann Zeit für die Kochstunden bei Samira. Zu dritt stehen wir in der Küche des Dar L’Oussia und strahlen uns an, denn sprechen können wir nicht miteinander. Samira spricht kein französisch und wir kein arabisch. Egal, wir sind ja schließlich zum Kochen und nicht zum Reden hergekommen. Ein typisch marokkanisches Dreigänge-Menü steht auf dem Lehrplan:</p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>Feuilles de brick gefüllt mit Ziegenkäse<br />
Hackbällchen in Tomaten-Koriandersoße in der Tajin gekocht<br />
Orangen an Zimt und Minze</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Ziegen die auf Bäumen stehen</h2>
<p>Kaum haben wir unser selbstgekochtes Mahl verzehrt, heißt es Abschied nehmen von der weiß-blauen Stadt. Unsere drei Nächte in Marokko sind vorbei. Das Taxi steht bereit, um uns zum Flughafen nach Agadir zu bringen, eine etwa 2-stündige Fahrt. Doch Marokko wäre nicht Marokko, wenn nicht auch diese letzte Fahrt eine Überraschung für uns bereithalten würde.</p>
<p>Ungefähr auf halber Strecke trauen wir unseren Augen nicht und bitten den Fahrer rechts ran zu fahren. Ist es eine Fata Morgana oder sehen wir tatsächlich Ziegen in den Baumkronen? Die geschickten Feinschmecker stehen in den Wipfeln und knabbern an den Blättern der Arganien. Im Volksmund wird der Baum wegen seiner Beliebtheit bei den Ziegen auch Ziegenbaum genannt. Die Region zwischen Agadir und Essaouira ist bekannt für seine Arganien, aus deren Früchten das begehrte Arganöl gewonnen wird.</p>
<p>Vier Stunden Flug, drei Tage Marokko, den Koffer gefüllt mit Teegläsern und den Kopf voll mit Geschichten fast wie aus 1001 Nacht &#8211; nach diesem Kurztrip in ferne Welten, sind wir bereit uns wieder dem Berliner Alltag zu stellen.</p>
<h2>Bei FluxFM im Studio</h2>
<p>Am 29. November 2011 waren wir bei FluxFM im Studio:</p>
<p><iframe width="100%" height="166" scrolling="no" frameborder="no" src="http://w.soundcloud.com/player/?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F52725572&#038;show_artwork=true"></iframe></p>
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